Um ein Gefühl für die positiven und negativen Seiten von Mischfonds zu vermitteln und für eine eventuelle Anlageentscheidung Vorarbeit zu leisten, sollten folgende Aspekte berücksichtigt werden: Die unterschiedliche Mischung aus Chance und Risiko sollte dem jeweiligen Anlageziel des Kunden angepasst werden. Dieser begibt sich wohlweißlich in die Hände des Fondsmanagements und dessen Marktgefühl. Aus der Fondsbeschreibung ist der Entscheidungsspielraum eines Fondsmanagers erkennbar, der im Maximalfall flexibel, je nach Marktentwicklung zwischen 0 und 100 % in Aktien und fest- und variabel verzinsliche Wertpapiere investieren kann.
Diese Aussage lässt erkennen, dass dem Fondsmanagement ein unbedingtes Vertrauen entgegen gebracht werden muss, auch unter dem Aspekt, dass die jährlich erwirtschaftete Rendite nicht durch ggf. anfallende Verwaltungsgebühren oder Ausgabeaufschläge aufgebraucht wird und die Anlage- und Umschichtungsstrategien im Sinne der Risikominimierung durchgeführt werden.
Die Vorteile von Mischfonds liegen, bei umsichtiger Wahl der Wertpapierstreuung, in den Kurschancen von Aktien und der Stabilität des Rentenmarktes. Selbst bei einem Schwerpunkt in Rentenpapiere, wie den konservativen Mischfonds, ist im Vergleich zu einer reinen Rentenanlagen ein überdurchschnittliche Wertentwicklung zu erwarten. Im Vergleich zur reinen Aktienanlage werden Wertschwankungen durch ein optimales Risikogleichgewicht in der Fondsmischung reduziert.
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