Der Kauf von Anteilen an Investmentfonds ist eine Anlageform am Kapitalmarkt.
Beim Investmentfond ist ein Wissen über Kapitalmärkte, Branchen und Unternehmen, wie es bei der Direktanlage dringend erforderlich ist, nicht nötig.
Es ist möglich, kleine Beträge einzuzahlen. Für fast jedes Anlageziel vom kurzfristigen und sicheren „Parken“ von Geld bis hin zu extrem riskanten „Zocker-Fonds“ gibt es die passenden Produkte. Die Erfahrungen von Profis können mit Spezialfonds genutzt werden.
"Die größten Fondsgruppen sind: Die Aktien Global, Aktien Europa, Renten Europa, Equity Nordamerika, Aktien Euroland, Renten Global, Aktien Deutschland."
Bei der Fondauswahl helfen Rating-Agenturen wie S6P,Moody´s, Fitch Ratings und Morning Stars, die besten Produkte aufzuspüren.
Der Anleger von Fonds ist Miteigentümer am Fondsvermögen der Kapitalanlagegesellschaft. Bei der Kauforder ist ein Ausgabezuschlag von etwa 6 Prozent üblich. Der Handel erfolgt börsentäglich. Übereinen Rabatt ist mit den Banken zu verhandeln. Der Verkauf ist gebührenfrei mit einem niedrigeren Rücknahmepreis. Damit der Kunde einen Überblick behält, sind Monats- und Halbjahres- sowie Rechenschaftsberichte üblich. Entscheidungshilfen beim Kauf oder Verkauf können Rating- und Rankingtabellen sein.
Die Sicherheit ist bei Fonds hoch, denn sie sind bei Insolvenzen als Sondervermögen der Fondsgesellschaft geschützt. Das Risiko eines Totalverlustes ist im Gegensatz zur Direktanlage, wegen der breiten Streuung, gering. Aktienfonds können unterschiedlich zum Vergleichsindex (Benchmark) abschneiden. Sie werden aktiv gemanagt. Neben dem Ausgabeaufschlag von etwa 5 Prozent fällt oft eine Verwaltungsgebühr von jährlich ein bis zwei Prozent an. Es kann noch eine Erfolgsgebühr dazukommen.
Der größte Vorteil von Fonds ist, dass der Anleger seine Investment-Entscheidung auf kompetente Fondprofis überträgt. Nachteilig wirkten sich die oft hohen Gebühren aus, weil längst nicht alle Aktienfonds den Benchmark schlagen. Die Dividende wird meist wieder fortlaufend angelegt. Aus diesem Anlegerverhalten entstand der Name „Thesaurierfonds“.
Als Dachfonds werden die Produkte bezeichnet, die auch in andere Fonds investieren. Bei Privatanlegern sind sie wegen der erheblichen Risikoverminderung beliebt.
Der Wert von Fondsanteilen:
Um den Wert der eigenen Fondsanteile zu ermitteln, wird das Fondsvermögen durch die Zahl der ausgegebenen Anteile dividiert. Der ermittelte Betrag ist der Rücknahmepreis zu dem die Fondsgesellschaft die Anteile zurückkaufen würde. Der Kurs zu dem die Gesellschaft die Anteile verkauft, der Ausgabepreis, liegt meist etwas höher.
Das Fondsvermögen ändert sich durch steigende oder fallende Kurse, Zinsen aus den Kapitalanlagen und Dividenden, dauernd. Aus diesem Grund wird das Fondsvermögen und der Anteilswert täglich ermittelt. Im Finanzteil fast jeder Tageszeitung werden diese veröffentlicht.
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